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Traditionelle Handwerksberufe und ihre Weiterentwicklung


           Zunächst ist die grundsätzliche Unterteilung zwischen den Handwerksberufen und den Händlerberufen zu beachten.

Eine erste Gliederung zu den traditionellen Berufen nach Branchen

Bau- und Ausbaugewerbe
Elektro- und Metallgewerbe
Holzgewerbe
Bekleidungsgewerbe
Textilgewerbe
Ledergewerbe
Lebensmittelgewerbe
Gesundheitsgewerbe
Körperpflegegewerbe
Chemisches Gewerbe
Reinigungsgewerbe
Glasgewerbe
Papiergewerbe
Keramische Gewerbe
sonstige Gewerbe
Kaufmännische Berufe

Diese aufgeführten Gewerbe, zählen zu den in der deutschen Handwerksordnung festgeschriebenen geschützten Handwerksberufen.
Begonnen bei A wie Augenoptik bis hin zu Z wie Zahntechniker.

Zu Beginn der industriellen Technisierung von Arbeitsprozessen geriet das Handwerk wirtschaftlich gesehen ins Hintertreffen. Im Zuge der Industrialisierung stellte sich das Handwerk darauf ein und konnte in relativ kurzer Zeit viel Arbeiten durch den Einsatz von Maschinen ersetzen. Demzufolge haben sich auch die Tätigkeitsfelder in den Handwerksbetrieben geändert. Das wiederum fordert eine ganz gezielte und fundamentierte Ausbildung.

Die Lehrzeit hat sich entsprechend der Branche auch verlängert. Es gilt nicht mehr nur den eigentlichen Handwerksberuf zu erlernen, sondern mit der modernen Technologie richtig umzugehen. Wie bei allen Dingen braucht es jahrelange Erfahrungen, die man erst in der Praxis sammeln und dann umsetzen kann. Aus diesem Grund sind auch die Vorschriften bzw. Zugangsvoraussetzungen zu verstehen, die eine Geselle erfüllen muss, ehe er seine Meisterprüfung ablegen darf. Zu den Jahren als Geselle sind auch die Dinge wie die betriebswirtschaftlichen, die kaufmännischen, die rechtlichen und die pädagogischen Kenntnisse von großer Bedeutung. Nachdem der "große Befähigungsnachweis" ausgestellt wurde, erfolgt die Eintragung in die Handwerksrolle. Diese zeigt an, dass dieser Meister in der Lage ist, seinen Betrieb selbstständig zu führen. Das berufspädagogische Wissen befähigt ihn, handwerkliche Nachwuchskräfte auszubilden.