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Struktur und Finanzierung der berufsbildenden Schulen in Deutschland


           Die strategische Gesamtverantwortung für die Berufsausbildung trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung kurz BMBF genannt. Letzte Änderungen und Aktualisierungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) erfolgten im Jahr 2005 (Stand 2010). Jährlich wird der Berufsbildungsbericht veröffentlicht. Die Rechtsaufsicht obliegt dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Dieses überwacht auch für die Finanzierung zur Verbesserung der Programme. In deren Zuständigkeit fällt der betriebliche Teil der dualen Berufsausbildung. Erlassen werden die einzelnen Ausbildungsanordnungen vom Fachminister des jeweiligen Bereiches. In der Regel ist es das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMBF).

Die ausschließliche Verantwortung für die Berufsschulen des Dualen Systems ebenso wie die beruflichen Vollzeitschulen tragen die einzelnen Bundesländer. Dazu gehört das Aufstellen der Lehrpläne, die Ausbildung der Lehrkräfte, deren Bezahlung. Sie führen auch die Rechtsaufsicht über die Berufskammern. Die Kulturhoheit der Länder spiegelt sich in der Organisation und im Inhalt wieder. Massive Unterschiede zeigen sich in weiten Teilen des Dualen Systems, den schulischen Teil betreffend.

Für die Finanzierung der berufsbildenden Schulen sind die einzelnen Bundesländer verantwortlich.
Was die finanziellem Mittel für die Lehrergehälter betrifft und weitere Kosten, müssen die Kommunen bereitstellen. Zu denken ist hier an das benötigte Arbeitsmaterial. Für den theoretischen und auch für den praktischen Teil der Ausbildung summieren sich für den einzelnen Auszubildenden die anfallenden Ausgaben. Diese Last können die Länder oftmals nicht allein tragen.

Bei betrieblichen Ausbildungen übernehmen die Betriebe die anfallenden Kosten. Zusätzlich stellen der Bund und auch die Bundesagentur für Arbeit (Jobcenter) finanzielle Mittel die der Berufsausbildung dienen zur Verfügung.