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Schrittweise Änderungen der beruflichen Schulen ab 1990


           Durch den Zusammenschluss der neuen und alten Bundesländer hat sich auch auf dem Gebiet der Bildung im Jahr 1990 einiges geändert. Bis auf geringfügige Abweichungen wurden die westdeutschen Strukturen auf den Osten übertragen.

Das Thema Bildung gewann Endes des Jahres mehr an Bedeutung. Der Grund waren die miserablen Ergebnisse internationale Vergleichsstudien. An erster Stelle ist hierbei PISA zu nennen. Zurückzuführen war die auf den zunehmenden Fachkräftemangel. Bei der Suche nach einem Lösungsweg waren Länder wie beispielsweise Finnland eine gute Orientierung. Begonnen bei der vorschulischen Bildung, dem gemeinsamen Lernen aller Schüler, aber auch der individuellen Förderung. Forciert wurden sie selbstständigen Schulen, während die eigenständigen Hauptschulen angeschafft wurden. Es setzte sich nach einem internationalen Vergleich und die Erfahrungen mit dem DDR-Bildungssystem das Abitur nach 12 Jahren bzw. bei einem 8-jährigen Gymnasium sowie das Zentralabitur im Großen und Ganzen durch.
Auf dem Sektor der berufsbildenden Schulen wird in 9 Formen unterschieden.

Berufsvorbereitungsjahr
Berufsgrundschuljahr
Berufsschule
Berufsfachschule
Berufsaufbauschule
Fachoberschule
Berufliches Gymnasium
Kollegschulen.

In Deutschland besteht bis zum 18. Lebensjahr eine Teilzeitschulpflicht. Bis sie dieses Alter erreicht haben, müssen die Jugendlichen eine Schule besuchen. Das Berufsvorbereitungsjahr kann man als Bindeglied betrachten. Haben die Schüler ihren Hauptschulabschluss nicht geschafft oder keinen Ausbildungsplatz begonnen, greift diese Schulform nahezu nahtlos. Den Schülern wird ermöglicht, den Abschluss nachzuholen. Sie können in die einzelnen Berufe, durch eine kleine Einführung, Einblick erhalten. In den einzelnen Berufsfeldern wird ihnen eine Grundqualifikation zuteil. Ferner ist dieses Jahr für viele Jugendliche wichtig um den Unterschied zwischen dem bisherigen Schulalltag zum Berufsleben zu meistern. Schulabgänger, deren Verhalten noch nicht den wachsenden Anforderungen einer Lehre entspricht, wird ebenfalls gefördert.

Dieser Prozess ist für die Bundesländer mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Deshalb wurde ein Institut zu Qualitätsentwicklung im Bildungswesen gegründet.